Die 10 häufigsten Fehlerpunkte bei der Mastitissanierung
- Planloses Herangehen an eine Sanierung.
- Durchführung einer Sanierung ohne Hilfe von Fachleuten (Tierärzten).
- Sparen am falschen Ende (billige Arzneimittel, keine zusätzlichen tierärztlichen Behandlungen durchführen lassen...).
- Die flankierenden Maßnahmen werden irgendwann "vergessen" oder aus Zeit- bzw. Kostengründen eingestellt..
- Abbrechen der Sanierung, wenn die Zellzahlen in der Sammelmilch gerade soweit gesunken sind, daß keine Abzüge mehr drohen.
- Unkontrolliertes Einsetzten von "Tuben" ohne vorherigen Resistenztest oder Differenzierung der Keime.
- Antibiotikum als Ersatz für allgemeine hygienische Maßnahmen.
- Keine Bereitschaft aller am Melken Beteiligter, bei der Sanierung mitzuhelfen (z.B. keine Einsicht beim Ehepartner, daß ein ordentliches Vormelken notwendig ist,
etc...).
- Die Augen werden verschlossen, der Kopf in den Sand gesteckt und es wird gehofft, daß alles von alleine wieder gut wird.
- Festhalten an alten Gewohnheiten (z.B. Euterlappen statt Einmaltücher; Stichwort "Betriebsblindheit")
Dieses sind nur einige Punkte, die bei einer Sanierung schieflaufen können. Die z.T. provozierenden Aussagen sollen zum Nachdenken anregen. Das kritische Hinterfragen
der eigenen Vorgehensweise kann neue Ansatzpunkte für eine Verbesserung der Situation liefern. Die Checkliste zur Mastitissanierung gibt Anhaltspunkte für Verbesserungen, denn die Mastitis
ist eine Faktorenkrankheit und es muß an vieles gedacht werden.
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